Herzlichen Dank für die Unterstützung 

Herzlichen Dank

für die so dringend benötigte Unterstützung im Jahr 2010.
Gerne möchten wir Sie ein wenig über unsere Arbeit im vergangenen Jahr informieren, denn Sie möchten sicher wissen, was bei uns „so los“ war und auf welche Weise wir Ihre Spenden verwenden. In der Kürze liegt die Würze, für mehr bleibt leider keine Zeit.

Die Gesamteinnahmen 2010 belaufen sich auf   64.000.
Die Gesamtausgaben betragen € 102.425.
Die Bilanz zeigt einen Verlust von  € 38.425. HILFE!!!!

Der „dickste Brocken“ findet sich in den Tierarztkosten: € 81.740 (Vorjahr € 58.443).
Dazu kommen Versorgungskosten für die Katzen und Kater, insbesondere Futter und Streu, in Höhe € 9.188 (Vorjahr € 8.569)

Spenden bekamen wir € 43.967. Das sind rund € 5.500 weniger als im Vorjahr. Wir sind trotzdem sehr dankbar, dass sich auch in wirtschaftlich eher schlechten Zeiten Menschen finden, die  notleidende Tiere nicht vergessen!

Seit Jahren erwirtschaften wir durch Eigeninitiative bei den Basaren, Flohmärkten und über Antons Lädchen jährlich zwischen € 14.000 und 17.000.
Auch hier hatten wir etwas geringere Einnahmen, allerdings hatten wir 2010 auch weniger Veranstaltungen durchführen können.

Wissenswert: Die ehrenamtlichen Helfer haben 2010 Fahrtkosten in Höhe von € 16.051 gespendet und weit mehr als 2600 Stunden bei den Veranstaltungen geholfen. Hinzu kommen die Stunden, die bei der Tierversorgung anfallen. Dies lässt sich nur annähernd erfassen, weil darüber eine umfassende Dokumentation nicht möglich ist. Klar ist, dass auf den größten Pflegeplätzen im Jahr mehr als 8.530 Stunden für die Tiere gearbeitet werden, nicht berechnet der Aufwand für Tierwäsche waschen, Einfangaktionen, Vermittlungen, Rückrufe, Futterplätze betreuen.

DANKE an dieser Stelle an alle Helfer/Innen für den tatkräftigen Einsatz und Danke an alle, die uns die „Ware“ für die Basare und Antons Lädchen spenden, die wir besonders gut verkaufen können, weil durch Christine im Lädchen ins rechte Licht gerückt. Danke auch für die wunderbaren Handarbeiten  von Evelyn. Sie sind immer heißbegehrt bei unseren Kunden.

Wichtig zu erwähnen ist die Arbeit der Catsitters. Sie versorgen die Katzen und Kater in Urlaubs- und Krankheitszeiten der Tierhalter zu Hause. Die Tiere wissen das sehr zu schätzen, dass sie bei Abwesenheit ihrer „Dosenöffner“  in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Und auch Straßenkatzen e.V. profitiert von dieser Arbeit, denn Catsitters unterstützt uns immer wieder finanziell. DANKE! für € 3000 im Jahr 2010.
 
Kastrationsarbeit ist noch immer der Schwerpunkt unserer Arbeit. Alle Jahre wieder sind wir mit zahlreichen Hilferufen konfrontiert und versuchen, im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen. Leider schaffen wir es nicht, allen Hilfesuchenden sofort zu helfen. Wir arbeiten alle ehrenamtlich in unserer Freizeit,  oft neben der Berufstätigkeit.
2010 konnten wir in Heidelberg und Umgebung (bis ca. 50 km) 206 Tiere kastrieren lassen!
Etwas mehr als die Hälfte der Tiere waren weiblich! Durch diese wichtige Kastrationsarbeit konnte verhindert werden, dass es nicht noch eine größere „Katzenschwemme“ gegeben hat. Aus einem Katzenpärchen wird nach nur einem Jahr eine Großfamilie von 29 Tieren, denn die Jungtiere sind bereits halbjährig wieder geschlechtsreif. Das wären bei 109 Weibchen nach einem Jahr 3161 Tiere!!!
Alle werden bei der Kastration natürlich auch gegen Parasiten behandelt und zahntechnisch „auf Vordermann gebracht“ und schlussendlich geimpft, tätowiert und mit Chip versehen. Nicht selten sind Bisswunden zu versorgen oder Unfallfolgen zu behandeln. Katzenschnupfen befällt vor allem geschwächte Tiere und erfordert eine gründliche Behandlung. Unendlich viel Leid konnte so verhindert werden.

Vermittlungen liegen uns ebenso am Herzen, dazu sind aber längst nicht alle Tiere, die zu uns kommen, geeignet. Scheue Tiere setzt man besser wieder zurück in ihre gewohnte Umgebung und versorgt sie dort vor Ort täglich mit Futter. An ca. 22 Futterplätzen werden ca. 118 freilebende Katzen und Kater betreut. Viele erreichen erstaunlicherweise so versorgt ein hohes Alter, mittels der Kennzeichnung Täto/Chip lässt sich das leicht feststellen.

Wir konnten für 59 Tiere ein Zuhause finden und freuen uns immer sehr, wenn es nach anfänglichen „Geduldsproben“ meist positive Entwicklungen gibt und Mensch und Tier sich miteinander anfreunden können.
Danke an alle, die diese Geduld aufgebracht haben. Wir wissen, wie schwer es ist, diese Geduld aufzubringen und die Hoffnung nicht zu verlieren.

Unsere Wunschliste für 2011:

  • Treue Spender! Die genannten Zahlen zeigen sehr deutlich, WIE DRINGEND Straßenkatzen e.V. finanzielle Unterstützung braucht.
  • Verantwortungsbewusste Katzenkenner und solche, die es werden möchten für unsere zahlreichen Schützlinge in allen Altersstufen, die alle noch ein Super Zuhause suchen. Selten sind es weniger als 50 Tiere, die auf  ein Zuhause hoffen.
  • Pflegeplätze für unkomplizierte Katzen und Kater bis zur Vermittlung.
  • Pflegeplätze für behandlungsbedürftige Tiere.
  • Dauerpflegeplätze für schwer oder nicht vermittelbare Tiere (als Altersruhesitz).
  • Mitarbeit bei den Veranstaltungen. Schwerpunkt: Tische aufstellen, Kisten  transportieren, schleppen, aus- und einpacken, sortieren, verkaufen, Kuchen backen…
  • Mithilfe bei Tierwäsche waschen!!!!
  • Kurzfristige Unterstützung für Transportfahrten.
  • Handwerkliche Unterstützung bei Reparaturen (Schlosser, Schreiner, Maler…..)
  • Lagerraum für saubere Gerätschaften (Körbe, Boxen, Futterhäuschen….)
  • Unterstützung durch die Presse
  • Unterstützung durch Stadt Heidelberg und Umlandgemeinden.

Gerne möchten wir Sie schon heute zu unserem nächsten Basar am 3./4. September 2011 einladen in Heidelberg-Rohrbach, Eichendorffhalle im AWO-Raum. Bei Kaffee und Kuchen können Sie sich gerne ausführlicher über unsere Arbeit informieren.

Herzlichst

Team Straßenkatzen e.V.

 © Straßenkatzen Heidelberg e.V  
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