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| Jahresbericht 2003 des Vereins Straßenkatzen e.V. | |
| Finanzen Allerdings hat sich in letzter Zeit ein Problem ergeben,
das uns Kopfzerbrechen bereitet; nennen wir es mal „Altlastenproblem“. Nun kommt es immer wieder vor, dass eines dieser ausgewilderten
Tiere (z. B. nach einem Unfall) von anderen Tierschutz-organisationen
zum Tierarzt gebracht und behandelt wird. Für uns ist klar, dass Tierarztrechnungen bezahlt werden müssen und dass kein Tier aus finanziellen Gründen im Stich gelassen werden darf. Trotzdem halten wir diese Fälle für problematisch. Natürlich wurde das Tier irgendwann einmal (meist auf die Bitte eines Hilfesuchenden hin) von Straßenkatzen e. V. kastriert und tätowiert; natürlich wurde es dann auch auf uns registriert, aber es ist und bleibt eine freilebende (!) Katze. Wir springen in vielen Fällen ein, wenn andere Tierschutzvereine oder ähnliche Organisationen nicht handeln können oder wollen. Oft werden wir um Hilfe gebeten, wenn sich 30 und mehr Katzen an einem Platz „angesammelt“ haben und sich sonst niemand mehr in der Lage sieht, das daraus entstehende Problem zu lösen. Das Fangen, Kastrieren, Untersuchen, Behandeln und Tätowieren der Tiere wird dann von uns übernommen und in vielen Fällen bleiben auch die nicht unerheblichen Kosten dafür an uns hängen. Wie gesagt: es handelt sich um mindestens 1500 (!) Tiere, die wir in den letzten 10 Jahren auf diese Weise betreut haben. Wenn wir diese Tiere wieder auswildern, sind wir selbstverständlich dazu bereit, sie im Rahmen unserer Möglichkeiten weiterhin zu betreuen und dies auch zu finanzieren. Eines können wir aber nicht akzeptieren: Auf der einen
Seite nehmen andere Tierschutzvereine zunächst dankend an, dass wir
– gerade was die rechtzeitige Kastration von Katzen und Katern betrifft
– sehr aktiv sind und viele Problemfälle übernehmen, die
sie – zum Teil trotz Anfrage der Betroffenen – nicht übernehmen
wollten oder konnten und dass wir auch an Wochenenden, Feiertagen und
in der Nacht erreichbar sind. Wir betonen nochmals, dass wir uns nicht aus unserer Verantwortung
stehlen wollen; wir können es unseren Spendern gegenüber aber
auch nicht vertreten, dass andere Tierschutz-vereine auf unsere Kosten
sparen wollen. Straßenkatzen e. V. – dein Freund und Helfer Noch mehr Erfreuliches |
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