Jahresbericht 2003 des Vereins Straßenkatzen e.V. 

Katzen, wie die Zeit vergeht!

Vor 10 Jahren, am, 01. Juni 1994 wurde der gemeinnützige Verein Straßenkatzen e. V. zum Schutz freilebender Katzen gegründet, und ich – Kater Anton – begann meine Laufbahn als Vereins-Maskottchen.

Es gibt so viel zu erzählen über diese 10 Jahre! Womit soll ich da bloß anfangen? Na, ich präsentiere Ihnen mal ein paar Zahlen, die für sich sprechen (die Angaben erfassen den Zeitraum vom 01.06.1994 bis zum 31.12.2003):

In diesen 10 Jahren betreute Straßenkatzen e. V.

ca. 2500 (!) Katzen und Kater.

Ich kann nur die ungefähre Anzahl angeben, da freilebende Tiere z. B. an Futterplätzen über mehrere Jahre betreut wurden. Ich habe die Anzahl daher lieber etwas niedriger angesetzt, denn ich will ja keine „Katzenhochstapelei“ begehen.

Es entstanden Tierarztkosten und Kosten für Medikamente i.H.v.

314.891,77 Euro.

Die Ausgaben für Futter und Streu betrugen

83.731,20 Euro.

Die Müllgebühren beliefen sich auf

7.027,91 Euro.

Für Büromaterial wurden ausgegeben

1.113,76 Euro.

Wir sind stolz darauf, dass wir diesen Betrag (in dem sogar noch die Anschaffung eines Computers enthalten ist) so gering halten konnten. Dies ist nur möglich, weil die Bürokosten von unseren Helfern größtenteils als Sachspenden eingebracht werden.

Bezahlt werden konnte dies durch Ihre großzügigen Spenden von

297.865,01 Euro

und Ihre Patenschaftsbeiträge von insgesamt

3.932,21 Euro.

Der Inhalt der Sammelbüchsen betrug

17.612,– Euro.

Ein wenig stolz sind wir auf Flohmarkt- und Basareinnahmen von

109.364,79 Euro.

Die Tatsache, dass diese Summe zusammenkam, zeigt uns, dass Sie unsere Basare gerne besuchen; wir hoffen, dass Sie auch in Zukunft viel Spaß beim Stöbern nach Schnäppchen, bei Kaffee und Kuchen und an unseren Bastelarbeiten haben.

Möglich ist dies nur durch viele helfende Hände, die Flohmarkt-sachen entgegen nehmen, sortieren, Müll entsorgen, Kisten schleppen, Flohmärkte auf- und abbauen, Kuchen backen, Kaffee kochen, Bastelarbeiten herstellen und vieles mehr.

Wir erhielten Zuschüsse von

2.807,78 Euro.

Nein, dieser Betrag bezieht sich nicht auf ein Vereinsjahr, sondern auf alle 10 Jahre. Schade eigentlich, dass die Gemeinden – denen wir durch Fang- und Kastrationsaktionen schon so manche Hilfe geleistet haben – nicht ein wenig großzügiger sind.

Wenn Straßenkatzen e. V. die Tiere eingefangen hat, betrachten die meisten Gemeinden die Sache als erledigt, nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. Wir allerdings betreuen gerade die scheuen Tiere oft über einen sehr langen Zeitraum, bis wir den richtigen Auswilderungsplatz für sie finden.

Wenn man bedenkt, dass Straßenkatzen e. V. immer nur um die 50 Mitglieder hatte, von denen lediglich ein Teil aktiv mitarbeitet, dann erscheinen diese Zahlen fast unglaublich!

Dies gilt insbesondere auch für die von den Mitgliedern und Helfern erbrachten Sachspenden , die sich in all den Jahren auf mindestens

450.000,– Euro

beliefen.

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